Lebensmittel

Ingomar Schwelz

29. September 2015

Lebensmittel sollten Mittel zu Leben sein!

Es ist heutzutage immer schwieriger den Körper zu Entgiften und ihm genügend Vitalstoffe zuzuführen, damit er seine Funktionen ideal ausführen kann. Über unsere Nahrung ist das immer schwerer möglich.

„Lebens-mittel“ sind heute oft alles andere als Mittel zum Leben, sondern lichtschwache, tote Materie, die uns vielleicht noch kurzzeitig sättigt, aber nicht mehr richtig nährt. Statt mehr Vitalstoffe zu bekommen, um unsere Gifte abzupuffern, nehmen wir mit unserer Nahrung weniger zu uns als früher.

Die industriell erzeugte Fabriknahrung lässt uns inzwischen an vollen Töpfen verhungern, während sie uns gleichzeitig mit Zucker und Fett mästet und uns tagtäglich mit schädlichen Chemikalien wie Pestiziden, Fungiziden, Herbiziden, Farbstoffen, Konservierungsmitteln und giftigsten Schwermetallen wie Arsen, Blei oder Quecksilber eindeckt.

Obst und Gemüse leuchtet farbenprächtig und verlockend auf den Regalen, frisch und makellos –wie viel an Schadstoffen unter der Schale lauert, können wir oft nur erahnen. Künstlicher Käse und mit viel Chemie gefärbtes Fleisch -rosa sieht einfach einladender aus als grau – sind allenthalben auf den Märkten zu finden und verseuchte Fische und schwer belastete Meeresfrüchte wie Muscheln und Krabben sind allgegenwärtig. Im Kaspischen Meer sind beispielsweise inzwischen so viele Giftstoffe – zum Beispiel aromatisierte Kohlenwasserstoffe – zu finden, dass die berühmten Beluga-Störe an Krebs erkranken.

Die industrielle Landwirtschaft mit ihrer Tonnenideologie hat zu einem dramatischen Abfall des Vitamingehalts in den Nahrungsmitteln geführt. Tests am europäischen Zentrum für Immuntherapie und Immunforschung an der Schwarzwald Privatklinik Obertal in Beiersbronn zufolge verringerte sich der Kalziumgehalt einer Kartoffel in den letzten 20 Jahren um 70 Prozent von 14 Milligramm je 100 Gramm auf vier Milligramm.

Der Vitamin C-Gehalt in Spinat schrumpfte um mehr als die Hälfte und der in Erdbeeren um 67 Prozent. Das lebenswichtige Vitamin B 6, das unter anderem die Konzentrationskraft und das Immunsystem stärkt, verminderte sich bei Bananen sogar um 92 Prozent. Der Anteil der Folsäure sackte um 84 Prozent ab. Die Möhren verloren 57 Prozent an Magnesium.

Ein geschwächtes Immunsystem, ständige Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Schlafprobleme sind die Folge der schleichenden Unterversorgung. Vor allem der Körper älterer Menschen kann sich kaum noch regenerieren. Forscher der Universität Heidelberg stellten bei der Untersuchung von 300 Achtzigjährigen fest, dass zwei Drittel unter Vitaminmangel leiden.

Wir wollen Ihnen hier Hinweise geben, wie Sie sich wirklich gesund ernähren können.