Lichtnahrung Chlorophyll

Ingomar Schwelz

30. September 2015

Lichtnahrung für ein neues Zeitalter

US-Forscher extrahieren mit neuer Technik den Ur-Stoff Chlorophyll aus den nährstoffreichsten Pflanze.

US-Forscher haben ein schonend konzentriertes Chlorophyll entwickelt, das den täglichen Bedarf an Vitalstoffen sichert, den Säure-Basen-Haushalt ausgleicht und so vor Zivilisationskrankheiten schützen kann.

“Mit dem konzentrierten Chlorophyll halten wir den Schlüssel für vollkommene Gesundheit in den Händen“, sagt Dr. Thomas Cutler. Für den promovierten Biochemiker und Molekularbiologen von der Universität Utah ist das Blattgrün, welches das Licht der Sonne speichert, die Ur-Nahrung schlechthin. Mit einem Forscherteam gelang es ihm, ein Verfahren zu entwickeln, das grüne Blut der Pflanzen ohne Nährstoffverluste für den allgemeinen Verzehr zugänglich zu machen.

Die Inhaltsstoffe der grünen Medizin stammen aus Pflanzen, die in reichhaltigen Böden unter optimalen Bedingungen wachsen und bei Höchstreife geerntet werden. Die im Präparat verwendeten Pflanzensorten werden nach Angaben von Cutler nicht unnötig verarbeitet, erhitzt oder pasteurisiert, was die Phyto-Nährstoffe beschädigen und deren Wirksamkeit schwächen kann.

Bei dem Verfahren werden die weltweit nährstoffreichsten und chlorophyllhaltigsten Pflanzen wie beispielsweise Alfalfa und Maulbeere vorsichtig filtriert. Die entstandene Flüssigkeit wird sanft gefriergetrocknet und schließlich ohne Konservierungs- und künstliche Geschmacksstoffe zu einem feinen, grünen Pulver verarbeitet.

Die grüne Medizin hat es gewaltig in sich. „Schon rund drei Gramm regelmäßig pro Tag reichen aus, um den Körper extrem zu vitalisieren und vor allem den Säure-Basen-Haushalt schnell und effektiv auszubalancieren“, sagt Cutler.

Für ihn signalisiert das nun ohne großen Aufwand im Alltag zu verzehrende Blattgrün damit eine „Revolution in der Ernährung“ – Forscher sind sich nämlich inzwischen einig, dass bereits rund 85 Prozent der US-Amerikaner und Europäer an einem übersäuerten Organismus leiden. Der Grund liegt unter anderem in einer unausgewogenen Ernährung mit zuviel Fleisch, Weißmehlprodukten, Zucker, Süßigkeiten, Kaffee, Softdrinks, Alkohol und Nikotin. „Die täglich Eiweiß-Mast kombiniert mit Bewegungs- und Schlafmangel sowie Stress ist der Haupt-Nährboden für schwere Krankheiten wie Krebs, Herzinfarkt, Diabetes, Bluthochdruck und Fettleibigkeit“, so Cutler.

Der Alltags-Stress allein beispielsweise frisst inzwischen soviel Vitalstoffe, dass ein Defizit entsteht, welches über die normale – zudem immer nährstoffärmere Nahrung – nicht mehr ausgeglichen werden kann.

Es ist ein schleichender Prozess des Mangels, der sich oft über Jahre und Jahrzehnte hinzieht. Der Körper kann nämlich eine Übersäuerung über seine eigenen Puffer lange ausgleichen. So holt er sich die zum Ausgleich benötigten basischen Mineralstoffe beispielsweise aus der Kopfhaut oder den Knochen, was zu Haarausfall und Knochenschwund führen kann.

Die ersten Anzeichen einer Übersäuerung sind chronische Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwäche und Verdauungsprobleme bis hin zu Migräne, Übergewicht, unreine Haut oder Cellulite.

Das süß und herb, wie nach einer frisch gemähten Wiese, schmeckende flüssige Chlorophyll kann als „Basenbildner“ hier schnell harmonisierend eingreifen. Schon ein Esslöffel des extrem basisches Lebensmittel enthält nach Angaben der Forscher beispielsweise soviel essentielle Nährstoffe wie ein Kilo Gemüse.

Die regenerierenden und reinigenden Heilwirkungen von Alfalfa – der weltweit wohl nährstoffreichsten Substanz – beruhen auf einer geballten Ladung an Vitalstoffen. Hochkonzentriert beinhaltet die Alfalfa-Pflanze 16 verschiedene Vitamine, etwa 90 Mineralstoffe und Spurenelemente sowie 19 Aminosäuren. Zusätzlich enthält die im Arabischen „Vater aller Nährstoffe“ genannte Pflanze soviele Enzyme, also Katalysatoren der Körperchemie, wie kein anderes Lebensmittel.

Das grüne Blut der Pflanzen ist für viele Forscher inzwischen so etwas wie die Lichtnahrung für das neue Zeitalter. Schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts hatte der deutsche Biochemiker und Nobelpreisträger Richard Willstädter erkannt, dass Chlorophyll fähig ist, mit Hilfe des darin gespeicherten Sonnenlichtes aus „toter Materie lebende Substanz“ aufzubauen. Träger des Lichts sind die so genannten Biophotonen, die hochwertige Informationen und Ordnungskriterien aus dem Kosmos auf die Erde bringen. „Das Chlorophyll überträgt diese biochemischen und bioenergetischen Informationen in die Körperzellen, die aus ihrer Säurestarre erwachen und endlich optimal atmen und funktionieren können“, erklärt Cutler.

Im Körper werde aus chlorophyllhaltiger Nahrung ständig neues Leben geschaffen. In jede Sekunden würden rund zehn Millionen Zellen sterben, die sofort ersetzt werden müssten. „Bekommt der Organismus aber auf Dauer nur denaturierte, lichtschwache Industrienahrung wie sie heutzutage üblich ist, fehlen der Zell- und Lebenserneuerung die Voraussetzungen für Gesundheit und Vitalität.“

Das pflanzliche Lebenselixier ist in seinem molekularen Aufbau dem menschlichen Blutfarbstoff Hämoglobin äußerst ähnlich und schafft damit die Voraussetzungen für ein sauerstoffreiches, gesundes Blut, eine gesunde Lymphe und einen stark aktivierten Stoffwechsel. „Herz und Nerven werden positiv beeinflusst, die Darmflora aufgebaut und das Immunsystem gestärkt“, sagt Thomas Cutler. Die grüne Medizin wirkt zudem stark entgiftend, entzündungshemmend, sie kann bei Allergien und bakteriellen Infektionen helfen sowie den Hormonhaushalt harmonisieren.

Unbestritten ist inzwischen auch die Wirkung des „Basenbildners“ Chlorophyll in der Krebs-Vorsorge. Bereits in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts hatte der deutsche Nobelpreisträger Dr. Otto Warburg festgestellt, dass in einem sauren Körpermilieu der für den Körper lebenswichtige Sauerstoffgehalt schnell weniger wird. Da der Krebs nur in einer sauerstoffarmen Umgebung existieren kann, findet der Krebs optimale Voraussetzungen bei einer Übersäuerung vor.

Starke Effekte hat das konzentrierte Chlorophyll in Pulverform aber auch auf die Gesundheit und Schönheit der Haut. „Durch die verstärkte Entsorgung von sauren Schlackenstoffen, die sich oft im Bindegewebe sammeln, kann Chlorophyll unter anderem auch Cellulite beseitigen, für eine straffe, strahlende Haut und feste Nägel sorgen, Haarausfall stoppen sowie einen verstärkten Fettabbau ermöglichen“, haben die US-Forscher der Universität Utah herausgefunden.

Da vor allem auch beim Fasten und bei Diäten vermehrt Säuren entstehen, verhindert die Zugabe von basischem Chlorophyll die bekannten Kurkrisen und das Verschlechtern der Stoffwechselleistung. Die Fettverbrennung kann nur funktionieren, wenn das Blut sich in einem neutralen bis basischen Bereich bewegt, der pH-Wert also einen Ausgleichswertwert von 7,4 hat. Dieser pH-Wert hält die Selbstheilungskräfte des Körpers aufrecht. „Ein niedrigerer, also saurer Wert kann dazu führen“, so Cutler, „dass der Körper Nahrung in Fett umwandelt. Wer seine überflüssigen Pfunde loswerden will, muss also seinen Körper dringend entsäuern“ .

So reiche nach einer Diät auch eine einfache Nahrungsumstellung beileibe nicht aus. Der Körper muss nach Angaben der US-Ernährungsforscher etwa sieben Mal soviel basenbildende Nahrung über einen längeren Zeitraum aufnehmen, um wieder in einen neutralen Zustand zu kommen.“ Dies sei nur über den Verzehr von bioaktiven Mineralsalzen wie die des Chlorophylls zu erreichen.

„Mit der grünen Medizin“, meint Cutler, „haben wir die Urkraft der Natur ganz praktisch für den Menschen nutzbar gemacht.“