Versorgen

Ingomar Schwelz

12. September 2015

Verjüngende Vitalstoffe

Eine jetzt veröffentlichte Langzeitstudie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung mit mehr als 25.000 Teilnehmern belegt in Zahlen, wie drastisch positiv sich eine gesunde Lebensweise – vor allem eine gute Ernährung – auswirkt. Menschen, die gesund leben, reduzieren im Vergleich zu jenen mit gegenteiligem Verhalten, ihr Erkrankungsrisiko um bis zu 78 Prozent. Wer nicht raucht, viel Obst, Gemüse, und wenig Fleisch isst, kein Übergewicht hat und sich pro Woche mehr als dreieinhalb Stunden bewegt, kann uralt werden.

Lebensmittel sind „Mittel zum Leben“

Es ist heutzutage immer schwieriger den Körper zu Entgiften und ihm genügend Vitalstoffe zuzuführen, damit er seine Funktionen ideal ausführen kann. Über unsere Nahrung ist das immer schwerer möglich. „Lebens-mittel“ sind heute oft alles andere als Mittel zum Leben, sondern lichtschwache, tote Materie, die uns vielleicht noch kurzzeitig sättigt, aber nicht mehr richtig nährt. Statt mehr Vitalstoffe zu bekommen, um unsere Gifte abzupuffern, nehmen wir mit unserer Nahrung weniger zu uns als früher.

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Die industrielle Landwirtschaft mit ihrer Tonnenideologie hat zu einem dramatischen Abfall des Vitamingehalts in den Nahrungsmitteln geführt. Tests am europäischen Zentrum für Immuntherapie und Immunforschung an der Schwarzwald Privatklinik Obertal in Beiersbronn zufolge verringerte sich der Kalziumgehalt einer Kartoffel in den letzten 20 Jahren um 70 Prozent von 14 Milligramm je 100 Gramm auf vier Milligramm. Der Vitamin C-Gehalt in Spinat schrumpfte um mehr als die Hälfte und der in Erdbeeren um 67 Prozent.