Die Botschaft des Wassers

Ingomar Schwelz

6. September 2015

Kristallfotos des japanischen Forscher Masaru Emoto öffnen das Tor zur neuen Welt.

“Bilder”, sagt Masaru Emoto, “sagen mehr als tausend Worte.” Und der japanische Forscher zeigt mit der Begeisterung eines Kindes die Fotos von Wasserkristallen, die immer wieder aufs Neue für Staunen sorgen.

Der Arzt aus Tokio fand in jahrelanger Forschung heraus, dass Wasser neben Musik und Worten auch Bewusstsein speichern kann.

“Die Worte Liebe und Dankbarkeit auf eine Wasserflasche geklebt”, so verkündete Emoto, “ergeben die schönsten Wasserkristalle”. Fein ziseliert und schillernd prangte der Kristall an einer großen Leinwand. Emoto dokumentiert ein Herzenswissen, das bisher Religionen und Gurus jeglicher Coleur lehrten, das aber bislang bildhaft nicht darzustellen war.

Das fantastischen Bilder Emotos zeigen, wie wichtig es ist, mit sich selbst und der Umwelt gut umzugehen.

“Immerhin bestehen wir zu 70 Prozent aus Wasser”, erklärte der Forscher und zeigte als abschreckendes Beispiel Fotos von Wasser, das die Worte “Dummkopf” und “Teufel” aufgeklebt bekommen hatte. Die Kristalle können sich nicht ausbilden und werden zu einer bleiernen Masse.

Das Wort “Dankeschön” dagegen zeigt einen wunderschön ausgeformten Kristall. Das Unglaubliche: Es ist egal, in welcher Sprache die Worte auf den Wasserflaschen stehen. Für Emoto ist das ein Beleg dafür, dass das Wasser so etwas wie die Muttersprache der Erde ist. “Buchstaben ergeben genauso eine feinstoffliche Schwingung wie beispielsweise Musik oder Gedanken”, erklärt Emoto.

Ob Musik von Vivaldi, Bach oder Mozart – bei den Klängen der klassischen Komponisten zeigt das Wasser sich von seiner schönsten kristallinen Seite. Zerstörte Kristalle bildet dagegen Wasser, das einer Heavy Metall-Musik ausgesetzt war.

Emoto erläutert die Technik, mit der er seine für viele unglaublichen Forschungsergebnisse erzielen konnte. “Wir nehmen von einem informierten Wasser 50 Tropfen, die in Petrischalen bei rund 25 Grad Minus eingefroren werden.

Nach rund zwei Stunden werden sie dann unter ein Mikroskop mit eingebauter Kamera gelegt. Das ganze Fotostudio ist ein großer Kühlraum mit einer Temperatur von minus fünf Grad. Die Kristalle zeigen sich dann, wenn die gefrorenen Wassertropfen aufgrund des Wärmeeinflusses der Kamera langsam zu schmilzen beginnen.”

Emoto zeigt die einzelnen Phasen das Wachsens und Sterbens eines Kristalls in verblüffenden Bildern. Die Philosophie, wonach Wasser ein Seismograph dafür ist, wie Menschen durch ihr Handeln mit den Naturgesetzen in Übereinstimmung stehen, begeistert längst nicht nur die Gemeinde der Esoteriker.

Auch die pragmatische Wissenschaft beäugt mehr und mehr die Forschungen Emotos. Vor allem die Quantenphysik hat längst herausgefunden, dass feinstoffliche Schwingungen Materie beeinflusst.

Wie wichtig ein vom Herzen getragenes Bewusstsein ist, zeigen unter anderen Emotos Bilder des Leitungswassers von Berlin. Das offenkundig durch chemische Einflüsse malträtierte Nass kann keine schönen sechseckigen Kristalle ausformen. Der Japaner fordert so in Berlin die Zuhörer dazu auf, in der ehemals geteilten Stadt noch mehr als bisher das Bewusstsein der Verbundenheit zu stärken. “Energetisch ist die Mauer immer noch zu spüren”, meint Emoto.

Dass gemeinsame Gebete die biophysikalischen Eigenschaften des Wassers beeinflusst, belegt der Vorzeige-Forscher mit Kristallfotos von einem Seewasser in Japan, das nach der Meditation von rund 350 Menschen seinen zuvor schlechten Geruch schnell wieder verlor.

Emoto demonstriert wie man mit in-form-iertem Wasser auch Krankheiten heilen kann. Mit einem so genannten Magnetischen Resonanz Analysator (MRA) kann er dissonante Körper-Zellfrequenzen ermitteln.

Emoto zeigt mit dem Gerät, das die Größe eines CD-Players hat, wie es möglich ist, genau die passende Gegenfrequenz zu finden. Diese Information wird dann in neutrales Wasser gespeichert und dem betroffenen Menschen zu trinken gegeben.

So steht der Code C 755 beispielsweise für Einsamkeit – diese Schwingung steht mit Aluminium in Resonanz. D 672 steht für Ärger und E 030 für Traurigkeit. “Jeder kann somit sein ganz individuelles Gegenschwingungsmuster erhalten, das ihm zu seiner Heilung fehlt”, sagt Emoto.

Mehr als 10.000 Schwerkranke behandelte der Arzt bislang mit dieser Technik. Für ihn ist es ein kleines Wunder, dass er die vielen Behandlungen überlebte. Bei der MRA-Anwendung stellt sich Emoto nämlich als Medium zur Verfügung, das die schlechte Resonanz der Patienten teilweise übernimmt.

“Nur wenn du viel Liebe in dir trägst”, erzählt der Japaner, “kannst du den negativen Einfluss ertragen ohne selbst krank zu werden.”

Für Emoto ist klar, dass man im 21.Jahrhundert nicht mehr ohne den Begriff “Schwingung” auskommen kann, wenn über Heilung gesprochen wird. “Jede Zelle hat einen eigenen Ton – im Körper spielt immer eine große Symphonie.

Wenn viele der 60 Billionen Zellen keinen harmonischen Klang haben, spielt das Orchester falsch und der Mensch wird krank.”

So habe beispielsweise Brustkrebs eine eigene typische Brustkrebsschwingung. Über das MRA-Schwingungsmessgerät werde diese Wellenkurve erfasst. Eine phasenverkehrte Kurve lösche schließlich die schlechte Schwingung. Über den Genuss eines dementsprechend informierten Wassers werde der Patient geheilt.

“Wenn wir uns”, erklärt Emoto, “von unseren negativen Gedanken befreien können, bleiben unsere Körperzellen in Harmonie.”

Masaru Emoto sagt es und greift zu einem Glas des von ihm so geliebten deutschen Bieres. “Ich darf das, es schadet nicht”, sagt er lächelnd, “meine Gedanken sind gerade rein wie die eines Kindes.”